E-Collaboration für die Automobil- und Zulieferindustrie in Thüringen (eCAZT)
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Der Beitrag beschreibt Einsatzmöglichkeiten und Problembereiche von E-Collaboration in der Automobilzulieferindustrie. Im Rahmen des Projektes eCAZT wird ein Modell speziell für mittelständische Zulieferbetriebe in Thüringen zur Umsetzung von E-Collaboration-Konzepten entwickelt. 1. E-Collaboration in der Automobilund Zulieferindustrie E-Collaboration-Konzepte umfassen internetbasierte Kooperationsmodelle, d.h. die Zusammenarbeit (Collaboration) mehrerer Unternehmen, die ähnliche wirtschaftliche Ziele verfolgen, über sämtliche Wertschöpfungsketten und Geschäftsprozesse hinweg unter Zuhilfenahme eines Datenaustauschs, der mittels Internet-Technologie erfolgt oder zumindest über ein Internet-Front-End bedient wird. Eine besondere Bedeutung besitzt E-Collaboration für sogenannte Systembzw. Kompentenlieferanten. Hier bestehen Lieferketten im Sinne eines Supply Chain Managements, die besondere Anforderungen an Datenund Informationsaustausch stellen. Je nach Geschäftsmodell kann allerdings der Focus von E-Collaboration von Zulieferunternehmen variieren: Geschäftsmodell [MH02] Ansätze für E-Collaboration Volumenanbieter Standardteilelieferant, hohe Stückzahl Collaborative Supply Chain Management [BLL02] bzw. Collaborative Planning Nischenanbieter Kleines Marktsegment; Differenzierung über spezielle Technologien Collaborative Product Lifecycle Management KundenProduzentennetzwerk Komponentenspezialist Hohes Marktvolumen; Differenzierung durch (techn.) Zusatzfunktionen Collaborative Product Development Netzwerk zwischen Komponentenspezialist und Systemintegrator System-/Modulspezialist Entwicklung und Produktion kompletter Systeme KundenProduzentennetzwerk (built-to-order) Systemintegrator Entwicklung und Integration mehrerer Module und Systeme Collaborative Product Development Netzwerk zwischen Komponentenspezialist und Systemintegrator Abb. 1: Geschäftsmodelle für die Zulieferindustrie und Focus von E-Collaboration
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تاریخ انتشار 2002